Titel: Zur Conservirung von Holz mittels antiseptischer Dämpfe.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1878, Band 228/Miszelle 14 (S. 189)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj228/mi228mi02_14

Zur Conservirung von Holz mittels antiseptischer Dämpfe.

L. de Paradies (Wochenschrift des österreichischen Ingenieur- und Architectenvereines, 1878 S. 73) hält zur Conservirung des Holzes die Verwendung von Stoffen, welche denselben verwandt sind, für besonders empfehlenswerth, glaubt daher auch, daſs Holzkohlentheer zu diesem Zweck besser sei als Steinkohlentheer. Auf seinen Vorschlag wird das Holz mit Dämpfen von Kreosot, Phenol oder Naphtalin behandelt, um so eine die ganze Masse durchdringende Imprägnirung zu erreichen. So behandelte Hölzer verlieren ihre hygroskopischen Eigenschaften, schwellen durch Feuchtigkeit nicht an, zeigen sich günstiger für die Haftung eines Anstriches oder der Politur. Ein mit keiner anderen Methode verbundener Vortheil liegt nach Ansicht des Verfassers in der Möglichkeit, überständige oder selbst in der Zersetzung begriffene Hölzer noch conserviren zu können.

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