Titel: Conservirung von Gypsabgüssen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1878, Band 228/Miszelle 22 (S. 191–192)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj228/mi228mi02_22

Conservirung von Gypsabgüssen.

Dr. v. Deckend (Verhandlungen des Vereines zur Beförderung des Gewerbfleiſses, 1878 S. 78) empfiehlt zur Conservirung von Gypsabgüssen (vgl. 1878 227 414) folgendes Verfahren: Man lasse die Gypsabgüsse nach völligem Trocknen 24 Stunden lang in einer kalten Barytauflösung, wasche sie nach der Herausnahme sorgfältig mit kaltem Wasser ab, so daſs der anhängende Baryt vollständig beseitigt wird, und lasse sie dann 3 bis 4 Tage bei gewöhnlicher Zimmertemperatur trocknen. Dann bringe man sie auf kurze Zeit, etwa |192| ½ Stunde, in eine heiſse Auflösung von 1 Th. Kernseife in 15 bis 20 Th. Wasser und trockne sie endlich, nachdem die anhängenden Seifentheilchen durch Wasser entfernt worden sind, in geeigneten Trockenräumen.

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