Titel: Verwendung von Mangan-Siliciumlegirungen zur Stahlfabrikation.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1878, Band 228/Miszelle 3 (S. 185)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj228/mi228mi02_3

Verwendung von Mangan-Siliciumlegirungen zur Stahlfabrikation.

S. Kern (Metallurgical Review, 1877 Bd. 1 S. 93) führt aus, daſs die Bildung von Kohlenoxyd im Guſsstahl (1878 227 271) nach folgenden Gleichungen vor sich gehe: Fe2O3 + 3 C = 3 CO + 2 Fe oder 2 FeO + 2 C = 2 CO + 2 Fe. Zur Verhütung der Blasenbildung empfiehlt er Zusatz einer Legirung von Mangan, Eisen und Silicium, dargestellt durch Zusammenschmelzen von:

Ferromangan (mit 60 bis 70 Proc. Mangan und
6 bis 7 Proc. Kohle)

44
Eisenstückchen 5
Quarz 20
Fluſsspath 31
––––
100.

Der Fluſsspath vermittelt die Bildung einer leicht flüssigen Schlacke, welche die Legirung vor Oxydation schützt.

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