Titel: Zur Werthbestimmung des Essigs.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1878, Band 228/Miszelle 22 (S. 286)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj228/mi228mi03_22

Zur Werthbestimmung des Essigs.

Lindenmeyer (Industrieblätter, 1877 S. 420) beschreibt ein Acetimeter, welches aber nach Bronner (daselbst 1878 S. 86) völlig unbrauchbar ist. Mit Recht weist Bronner darauf hin, daſs die von Lindenmeyer beibehaltene Bezeichnung „granig“ besser durch Angabe des Procentgehaltes an wasserfreier Essigsäure ersetzt wird. Es ist ferner zu tadeln, daſs sich unter den deutschen Essigfabrikanten, wenigstens unter denjenigen, welche die alte Bezeichnungsweise nach Gran beibehalten haben, allmälig ziemlich allgemein oder vielleicht ganz allgemein der Miſsbrauch eingeschlichen hat, einen höheren Gehalt anzugeben, als der Wirklichkeit entspricht. Ein Essigsprit, der im Handel als 90granig gilt, von welchem also 1 Unze 90 Gran reines Kaliumcarbonat zur Sättigung verbrauchen sollte, ist in Wirklichkeit nicht 90granig, sondern nur 70 bis 72granig.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: