Titel: Zur Abkühlung heiſsgelaufener Lager; von Rud. v. Wagner.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1878, Band 228/Miszelle 31 (S. 288)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj228/mi228mi03_31

Zur Abkühlung heiſsgelaufener Lager; von Rud. v. Wagner.

Um heiſsgelaufene Lager abzukühlen, soll man nach einer Notiz von Beeren eine Mischung von Schwefel und Oel oder Fett zur Anwendung bringen. Der bei der Erhitzung des Lagers entstehende feine Metallstaub, welcher Lagerschale und Zapfen stark angreift, verbindet sich mit dem Schwefel zu Schwefelmetall, welches weich und schmierig wird und daher fast keinen. Reibungswiderstand bietet. – Ob diese Erklärung richtig ist, sei dahingestellt. Thatsache ist es, daſs das vorgeschlagene Mittel seinen Zweck erfüllt, wie ich und meine Freunde, Geh. Bergrath H. Wedding (Berlin), Oberbergrath Althans (Breslau), Salinendirector Chr. Moſsler (Schönebeck bei Magdeburg), Dr. Seelhorst (vom Bayerischsen Gewerbemuseum in Nürnberg), Bergwerksdirector Koch (Tarnowitz), Bergrath Hörnicke (Saarbrücken), Bergreferen dar Haniel (Ruhrort) u.a., bei unserer Ueberfahrt von England nach Nordamerika auf einem Dampfer des Norddeutschen Lloyd im April und Mai 1876 mehrfach uns zu überzeugen Gelegenheit hatten.

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