Titel: Ueber die Borsäure- und Salmiakgewinnung auf der Insel Vulcano.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1878, Band 228/Miszelle 11 (S. 380)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj228/mi228mi04_11

Ueber die Borsäure- und Salmiakgewinnung auf der Insel Vulcano.

Nach A. Cossa (Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft, 1878 S. 347) beträgt die jährliche Ausbeute an Borsäure hier nur 4000k. Es erscheint Cossa zweifelhaft, daſs die Borsäure auf Vulcano, wie Dana angibt, durch Dr. Holland entdeckt worden sei. Die erste sichere Nachricht befindet sich in einem am 31. Juli 1819 von Messina aus an Arago gerichteten Brief, worin Lucas anzeigt, daſs er, in Gemeinschaft mit dem Apotheker Goacchino Arrosto aus Messina, Borsäure in den Salzkrusten entdeckt habe, welche die Innenwände des Kraters von Vulcano bekleiden. Dieselbe ist 1822 zuerst von Stromeyer analysirt worden und fand sich nur durch eine Spur Schwefel verunreinigt. Es war ferner die Borsäure von Vulcano, worin R. Warington Stickstoffbor auffand (Chemical Gazette, 1854 S. 417) und die Aufmerksamkeit der Chemiker auf die Hypothese lenkte, daſs etwa das gleichzeitige Auftreten von Borsäure und Ammoniaksalzen aus der Zersetzung von Stickstoffbor durch Wasserdampf hergeleitet werden könnte.

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