Titel: Daniell'sches Element als Normaleinheit für die elektromotorische Kraft; von Oliver J. Lodge.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1878, Band 228/Miszelle 7 (S. 378)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj228/mi228mi04_7

Daniell'sches Element als Normaleinheit für die elektromotorische Kraft; von Oliver J. Lodge.

In ein mit verdünnter Zinkvitriollösung gefülltes Pulverglas ist durch den Stöpsel hindurchgehend eine unten offene Glasröhre eingesenkt, in der sich ein Zinkstreifen befindet. An dieselbe ist eine weite, unten geschlossene Glasröhre gebunden, deren obere Oeffnung unterhalb der Oberfläche der Zinklösung liegt, und die einige Krystalle Kupfervitriol enthält. Ein bis zu denselben hineingesenkter, unten umgebogener, oberhalb durch eine isolirende Schicht geschützter Kupferdraht ragt durch den Kork aus dem Pulverglase hervor. Wird das Element nicht gebraucht, so werden die Röhren gehoben, bis der obere Rand der zweiten sich über der Zinklösung befindet.

Auch kann die erste unten offene Glasröhre unten zu einer kleinen Spitze ausgezogen und das geschlossene Glas mit seinem oberen Rand bis über die Zinklösung gehoben und fast mit concentrirter Lösung und einigen Krystallen von Kupfervitriol gefüllt werden. Die Feuchtigkeit an den Wänden des letzteren vermittelt dann die Leitung. (Nach dem Philosophical Magazine, 1878 Bd. 5 S. 1 durch Beiblätter zu Poggendorff's Annalen, 1878 S. 161.)

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