Titel: Thomson und Houston's Reactionstelephon.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1878, Band 229 (S. 267–268)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj229/ar229089

Thomson und Houston's Reactions-Telephon.

Mit einer Abbildung auf Tafel 22.

Die Professoren Elihu Thomson und Edwin J. Houston in Philadelphia haben ein Telephon gebaut, bei welchem die schwingende eiserne Platte D (Fig. 16 Taf. 22) in ihrer Mitte eine kleine Spitze P aus einem einen gewissen Widerstand bietenden Materiale, z.B. Reiſsblei, trägt. Die Spitze P taucht in ein Quecksilberkügelchen G, welches in einer passenden Höhlung im Ende des Eisenkernes M liegt. P und G lassen sich durch Schrauben bei S und P gegen einander einstellen. Der Kern M hat eine innere Umwickelung T, in deren Stromkreise xTyMGPz eine Batterie und der veränderliche Widerstand GP liegt. Um die Spule T herum liegt eine secundäre Spule C, welche in den Linienstromkreis u, v eingeschaltet ist. Beim Sprechen in das Mundstück |268| A geräth die Platte D in Schwingungen und bewegt P in G, verändert dadurch die Stromstärke in dem Localstromkreise x, z und die Stärke des Magnetismus in M; bei Annäherung von D an M wird der Localstrom und Magnetismus stärker und die Annäherung vergröſsert, bis die Elasticität der Platte D eine weitere Annäherung nicht mehr zuläſst; beim Rückgange ist es umgekehrt. Die Aenderungen des primären Stromes und des Magnetismus induciren Ströme in der äuſseren Spule und dem Linienstromkreise u, v, und diese Ströme verstärken nicht nur noch die Wirkung des primären Stromes – daher die Benennung Reactionstelephon – sondern sie versetzen auch die Platte D im Empfänger in gleiche Schwingungen. (Nach der Polytechnic Review, 18. Mai 1878 Bd. 5 S. 235.)

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