Titel: Reese's Niederschraubhalin.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1878, Band 229/Miszelle 1 (S. 95)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj229/mi229mi01_1

Reese's Niederschraubhalin.

Textabbildung Bd. 229, S. 95
Um Ventile ohne vorheriges Entleeren der Leitung auswechseln zu können, hat man bekanntlich das Ventilgehäuse hahnförmig gestaltet, so daſs nach Drehung des Hahnkegels die Ventile gänzlich von Wasser abgesperrt sind. Diese Idee hat F. Reese, Wasserwerksdirector in Dortmund, zur Construction von Niederschraubhähnen (D. R. P. Nr. 124 vom 16. August 1877) benutzt, bei welchen eine Reparatur oder Auswechselung der Membran unter Druck möglich ist.

Er schaltet zu diesem Zweck in das Ventilgehäuse einen. Eck- oder Winkelhahnkegel ein, dessen seitliche Oeffnung in der Regel dem Zuleitungsrohr zugekehrt ist und dem Wasser freien Zutritt in seine Höhlung gestattet, während die Austrittsöffnung an der kleineren Stirnfläche des Kegels durch die niederzuschraubende Membran, welche auf dem Rand dieser Fläche ihren Sitz findet, nach Belieben geschlossen wird. Wird der Kegel um 180° gedreht, so kann das Wasser der Leitung nicht mehr unter die Membran treten, letztere also anstandslos blosgelegt oder ausgewechselt werden.

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