Titel: Verwerthung von Abfallstoffen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1878, Band 229/Miszelle 21 (S. 200)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj229/mi229mi02_21

Verwerthung von Abfallstoffen.

W. Cormack (Englisches Patent Nr. 426 vom 1. Februar 1877) will aus den sauren, eisenhaltigen Flüssigkeiten der Galvanisirwerke Salmiak, Glaubersalz, Berlinerblau u. dgl. herstellen.

J. Houzeau, E. Devedeix und J. Holden (Englisches Patent Nr. 263 vom 20. Januar 1877) schlagen vor, Asche, Sodarückstände, Kiesabbrände, Alaunmutterlaugen u. dgl. mit Wasser auszuziehen. Die zu reinigenden Abfallwässer werden mit diesen Flüssigkeiten und mit Kalkmilch versetzt, wodurch alle organischen Stoffe mit niedergerissen werden sollen – eine Angabe, die offenbar nicht richtig ist (vgl. 1874 211 214).

Ch. Lebée (Englisches Patent N. 1064 vom 16. März 1877) will die Kanalwässer in Böte leiten, die auf dem Flusse schwimmen, hier mit Chemikalien mischen und nach dem Absetzen die klare Flüssigkeit in den Fluſs ablassen.

P. Smith und J. Johnson (Amerikanisches Patent Nr. 183819 vom J. 1876) schlagen vor, Lederabfälle mit Schwefelsäure, Holzessig und Fuselöl zu behandeln, dann mit Wachs und Papier zu versetzen und nun als Dünger zu verwerthen.

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