Titel: Quantitative Bestimmung des Quecksilbers durch Elektrolyse.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1878, Band 229/Miszelle 13 (S. 396)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj229/mi229mi04_13

Quantitative Bestimmung des Quecksilbers durch Elektrolyse.

Schon früher (1865 177 296) machte Luckow Vorschläge zur Bestimmung des Kupfers durch Elektrolyse, welches Verfahren er später in der Zeitschrift für analytische Chemie, 1869 S. 23 auch auf Quecksilber, Silber und Wismuth ausdehnte. Dann wurde dasselbe von Parodi und Mascazzini (1877 226 112) und von Schweder und Wrightson (1877 225 65) auch auf Nickel und Zinn ausgedehnt.

Jetzt schlägt F. W. Clarke (Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft, 1878 S. 1409) zur elektrolytischen Bestimmung des Quecksilbers folgendes. Verfahren vor. Die mit Schwefelsäure schwach angesäuerte Quecksilberlösung wird in ein Platingefäſs gethan, welches mit dem Zinkpol einer sechszelligen Chromatbatterie in Verbindung steht. Der Kohlenstoffpol läuft in ein Platinblech aus, welches in die Lösung eintaucht. Ist alles Quecksilbermetallisch abgeschieden, so saugt man die Lösung mittels einer Pipette ab, fällt mit Wasser und unterbricht nun erst den Strom, um ein Anlaufen zu verhüten. Nun wird mit Wasser, dann mit Alkohol und schlieſslich mit. Aether abgewaschen und unter der Luftpumpenglocke getrocknet.

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