Titel: Sedley Taylor's Phoneidoskop.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1878, Band 229/Miszelle 7 (S. 394)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj229/mi229mi04_7

Sedley Taylor's Phoneidoskop.

Ueber das kurze, nach oben gerichtete Ende eines im Winkel gebogenen Rohres von etwa 25mm Durchmesser legt man eine dünne Scheibe, in welcher in der Mitte ein Stückchen in Form eines Dreieckes, Viereckes, Kreises u.s.w. herausgeschnitten ist; zuvor wird dieses Loch mit einer Seifenblase wieder geschlossen. Auf den längern horizontalen Schenkel des Rohres schiebt man ein elastisches, mit einem Mundstücke versehenes Rohr. Spricht man dann sanft in das Mundstück, so bilden die Farben der Seifenblase sofort bestimmte, den Chladni'schen Figuren ähnliche Muster, welche mit der Tonhöhe sich ändern und zugleich von der Form jenes Ausschnittes in der Scheibe abhängen. (Nach dem Engineer, 1878 Bd. 45 S. 421.)

Tisley in London hat das Phoneidoskop mit dem Mikrophon (vgl. S. 147 d. Bd.) verbunden, indem er die Seifenblase unmittelbar über der empfangenden Platte angebracht hat, deren tönende Schwingungen auf der Blase die Figuren entstehen lassen. (Nach dem Engineer, 1878 Bd. 46 S. 3.)

E–e.

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