Titel: Ueber den Werth der Magnesia als Gegengift gegen arsenige Säure.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1878, Band 229/Miszelle 19 (S. 568)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj229/mi229mi06_19

Ueber den Werth der Magnesia als Gegengift gegen arsenige Säure.

Ph. de Clermont und J. Frommel (Comptes rendus, 1878 Bd. 87 S. 332) führen aus, daſs Schwefelarsen mit Magnesiumhydrat leicht lösliches Sulfarsenit und unlösliches Arsenit gibt: 2As2S3 + 5MgO.H2O = Mg3(AsS3)2 + 2MgHAsO3. Das lösliche Sulfarsenit gibt beim Kochen (vgl. S. 302 d. Bd.) unlösliches Arsenit: Mg3(AsS3)2 + 7H2O = MgHAsO3 + 6H2S + MgO. Die Verfasser meinen, daſs Magnesia kein so gutes Antidat gegen Arsen sei, als meist angenommen werde.

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