Titel: [Bremse für Drosselspulen.]
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1878, Band 230 (S. 131)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj230/ar230036

Bremse für Drosselspulen.

Mit Abbildungen auf Tafel 12.

Alle zur Zeit zur Anwendung gebrachten Bremsen für Spulen bei Drosselstühlen drücken die Spulen einseitig an ihre Spindeln und bewirken, daſs sie sich unnöthig schwer auf ihren Spindeln hinauf oder herunter schieben lassen. Die in Fig. 9 und 10 Taf. 12 nach dem Textile Manufacturer, 1878 S. 174 veranschaulichte Vorrichtung, welche französischen Ursprunges ist, vermeidet diesen Uebelstand, verlangt aber, daſs sämmtliche Spulen vollständig gleich groſse Bremswurtel haben, wenn lästige Unterbrechungen durch richtige Einstellung des Apparates unterbleiben sollen.

Auf dem Wagen sind bei a zwei Stück wie Gabelzinken geformte Eisen b drehbar angebracht, welche die Bremsrolle c umklammern. Ihre vorderen Enden d legen sich gegen Scheiben e, die auf einer Welle befestigt sind, welche man je nach Bedarf ununterbrochen oder mit Unterbrechungen dreht. Durch die schräg begrenzten Seiten von e drücken alsdann die Zinken b mehr oder weniger gegen den Spulenwurtel. Der Rahmen f dient zur Fuhrung von b.

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