Titel: Herstellung eines neuen Faserstoffes aus Hopfenranken.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1878, Band 230/Miszelle 17 (S. 287)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj230/mi230mi03_17

Herstellung eines neuen Faserstoffes aus Hopfenranken.

Nach J. D. Nördlinger in Stuttgart (D. R. P. Nr. 860 vom 23. September 1877) werden Hopfenstengel oder Ranken in einem geschlossenen Topfe oder Kessel etwa ¾ Stunden in Wasser gekocht, welchem etwas Seife und Soda zugesetzt ist. Hierauf werden die so vorgerichteten Stengel in reinem Wasser ausgewaschenen, die Fasern abgezogen, aufs Neue in Wasser mit einem Zusatz von Weinessig oder Essigsäure ¾ Stunden lang gekocht, zuletzt diese in reinem Wasser ausgewaschen, getrocknet und sind dann zum Hecheln fertig. Die so erhaltene Faser soll dem Flachs ähnlich sein, an Weichheit und Haltbarkeit, aber die übrigen Faserstoffe übertreffen.

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