Titel: Flaschenverschluss von W. Macvay und R. Sykes in London.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1878, Band 230/Miszelle 4 (S. 281–282)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj230/mi230mi03_4
|282|

Flaschenverschluſs von W. Macvay und R. Sykes in London.

Textabbildung Bd. 230, S. 282
Der Verschluſs von Flaschen für moussirende Getränke mittels Kugeln, welche durch den in der Flasche herrschenden Ueberdruck gegen eine Verengung des Flaschenhalses gedrückt werden, ist nicht mehr neu. In den englischen Trinkhallen der Wiener Weltausstellung konnte man beispielsweise einen solchen Verschluſs an Flaschen für ein moussirendes Ingwerbier (Ginger-Ale) finden (vgl. *1876 221 113. 222 192). Zweifelsohne muſs die Verläſslichkeit derartiger Verschlüsse gewinnen, wenn der Sitz für die Kugel aus einem elastischen Material besteht. Dieser Anschauung dürfte denn auch die beistehend skizzirte Einrichtung (* D. R. P. Nr. 785 vom 13. September 1877) entsprungen sein. Der als Sitz für die Kugel dienende Gummiring b legt sich gegen einen vorspringenden Rand a im Flaschenhals und wird von einem durchbohrten Gewindepfropfen c aus Holz, Metall o. dgl. niedergehalten, welchen man in das im Flaschenhals eingegossene Gewinde schraubt. Der Pfropfenrand erhält entweder kleine Bohrungen, um ihn mittels eines Zinkenschlüssels fassen zu können, oder auch nur eine Randrirung am äuſseren Umfang.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: