Titel: Achtfaches Telephon.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1878, Band 230/Miszelle 6 (S. 283)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj230/mi230mi03_6

Achtfaches Telephon.

Cox Walker, der Elektriker von Cooke und Söhne in New-York, hat den Ton der Telephone dadurch lauter zu machen gewuſst, daſs er den tönenden Platten zwar nur 38 bis 50mm Durchmesser gibt, bei welcher Gröſse die Sprache am deutlichsten ausfällt, daſs er aber zunächst zwei solche Platten anwendete, und die Schallwellen diesen gemeinschaftlich und umgekehrt von ihnen dem Ohre zuführte. Bei der Ausführung legte er über die beiden von Spulen umgebenen Pole eines Hufeisenmagnetes (anstatt eines Magnetstabes) eine gröſsere Platte, zwickte sie aber zwischen den Polen und um diese herum lest, so daſs sie nicht als Ganzes schwingen konnte. Dabei machten die Platten einen Winkel mit den Achsen der den Schall leitenden Gänge des Mundstückes. Von dem Erfolg befriedigt stellte Walker darauf in gleicher Weise Telephone mit 4 und 8 Platten her. Die ans Ohr zu setzende Mündung verzweigt sich bei diesen Telephonen in 2, 4 oder 8 Gänge, welche den Schall der Mitte jeder Platte oder von dieser dem Ohre zuführen; die Spulen sind einfach hinter einander geschaltet. (Engineer, 1878 Bd. 46 S. 108.)

E–e.

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