Titel: Herstellung von Zinkweiss.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1878, Band 230/Miszelle 23 (S. 370–371)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj230/mi230mi04_23

Herstellung von Zinkweiſs.

T. L. Phipson gibt in der Chemical News, 1878 Bd. 38 S. 105 an, daſs man durch Fällen von schwefelsaurem Zink oder Chlorzink mit Schwefelnatrium, Schwefelcalcium oder Schwefelbarium und Erhitzen des erhaltenen Schwefel zink es unter Luftzutritt auf Kirschrothglut eine weiſse Farbe erhält, welche mit Firniſs verrieben das Zinkoxyd und das Bleiweiſs an Schönheit |371| und Deckkraft übertrifft (vgl. 1877 226 440). Die Zusammensetzung der besten Farbe entspricht der Formel 5 ZnS + ZnO.

Nach W. Whitthread (Englisches Patent Nr. 2390 vom 8. Juni 1876) fällt man eine alkalische Zinklösung mit Schwefelwasserstoff, wäscht aus und trocknet das Schwefelzink.

St. Williams (Englisches Patent Nr. 297 vom 24. Januar 1877) fällt Chlorzink mit Schwefelcalcium, setzt dann Chlorbarium und schwefelsaures Natrium hinzu und glüht den aus Schwefelzink und schwefelsaurem Barium bestehenden Niederschlag.

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