Titel: Zur Herstellung von Schwefelsäure.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1878, Band 230/Miszelle 16 (S. 451)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj230/mi230mi05_16

Zur Herstellung von Schwefelsäure.

E. A. Parnell in Swansea (D. R. P. Nr. 1351 vom 8. September 1877) schlägt vor, Zinkblende mit einer concentrirten Zinkvitriollösung in dem Verhältniſs zu mischen, daſs auf 1 Mol. ZnS 3 Mol. ZnS4O4 kommen, die Masse zu trocknen, in einem geschlossenen Ofen zu erhitzen und die entwickelte schweflige Säure in Bleikammern auf Schwefelsäure zu verarbeiten.

J. A. W. Wolters in Kalk (D. R. P. Nr. 3110 vom 5. März 1878) macht den Vorschlag, wasserfreies saures schwefelsaures Natrium vorsichtig zu schmelzen, dann mit der entsprechenden Menge wasserfreiem Magnesiumsulfat zu mischen und etwas stärker zu erhitzen, worauf Schwefelsäureanhydrid überdestillirt. Die zurückgebliebene Doppelverbindung von schwefelsaurem Natrium-Magnesium wird in bekannter Weise auf wässerigem Wege wieder zerlegt und kann immer wieder zur Darstellung des Anhydrids dienen. Als besonderer Vorzug wird hervorgehoben, daſs die Destillation des Schwefelsäureanhydrids bei verhältniſsmäſsig niedriger Temperatur vor sich geht, so daſs die verwendeten Apparate nur wenig abgenutzt werden.

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