Titel: Herstellung von chromsaurem Kalium oder Natrium.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1878, Band 230/Miszelle 17 (S. 451)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj230/mi230mi05_17

Herstellung von chromsaurem Kalium oder Natrium.

Um das Chrom besser auszunutzen und den durch die bisher angewendete hohe Temperatur bedingten Verlust an Alkalien zu vermeiden, empfiehlt C. S. Gorman in Irving (D. R. P. Nr. 1968 vom 23. Januar 1878 und Englisches Patent Nr. 2781 vom 21. Juli 1877), das Chromerz mit Kalk und Potasche in den bisherigen Verhältnissen etwa 7 Stunden auf Rothglut zu erhitzen, aus dem Ofen herauszunehmen, mit weiteren 10 bis 20 Proc. Potasche zu mischen und nun bei 450 bis 650° die Oxydation zu Ende zu führen. Oder es werden 300 Th. Chromerz mit 200 Th. Aetzkalk oder 358 Th. kohlensauren Kalk bei Weiſsglut zur völligen Zersetzung des Erzes erhitzt. Nun wird die Masse aus dem Ofen genommen, mit der erforderlichen Menge kohlensaurem oder schwefelsaurem Kalium oder kohlensaurem Natrium gemischt, noch mit 25 bis 50k gebrannten Kalk versetzt und bis zur Beendigung der Chromatbildung auf 450 bis 650° erhitzt.

C. Drummond in Irvine und W. J. A. Donald in Glasgow (Englisches Patent Nr. 2594 vom 5. Juli 1877) wollen 100 Th. gepulvertes Chromerz, 250 Th. Kalk und 125 Th. Kaliumsulfat oder 100 Th. Natriumsulfat mit 40 Th. Schwefelsäure mischen und glühen.

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