Titel: Der Schwefel als Mordant auf Wolle; von Vaucher.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1878, Band 230/Miszelle 21 (S. 515–516)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj230/mi230mi06_21
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Der Schwefel als Mordant auf Wolle; von Vaucher.

Daſs eine vorhergehende Behandlung der Wolle mit unterschwefligsaurem Natron und Schwefelsäure nach der Angabe von Lauth (1875 218 354) nicht blos für das Färben derselben mit Methylgrün, sondern auch für das Färben mit Eosin (vgl. 1877 226 112) vortheilhaft ist, bestätigt Vaucher im Bulletin de Mulhouse, 1877 S. 642, indem er des Näheren ausführt, daſs Eosin auf derartig mit Schwefel präparirter Wolle ein sehr lebhaftes Gelbrosa färbt, wie ein solches auf nicht präparirtem Stoff nur mit einem Gemenge von Eosin und von irgend einem gelben Farbstoff erhalten werden kann. In ähnlicher Weise liefert Phosphin auf präparirter Wolle ein Mandaringelb, auf unpräparirter Wolle eine röthliche Havannanüance. Anilinbraun, Fuchsin und Anilinviolett färben mit Schwefel mordancirte Wolle intensiver, als nicht mordancirte. Das Safraninrosa auf ersterer zeichnet sich durch ein ganz besonderes Feuer aus. Anilinblau und Pikrinsäure machen keinen Unterschied, ob die Wolle nach Lauth's Verfahren vorbereitet ist oder nicht.

Kl.

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