Titel: Spülmaschine von H. G. Warburton in Leicester.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1878, Band 230/Miszelle 3 (S. 509)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj230/mi230mi06_3

Spülmaschine von H. G. Warburton in Leicester.

Die vorliegende Maschine (*D. R. P. Nr. 1385 vom 19. November 1877) hat den Zweck, das Aufhaspeln des zum Stricken bestimmten Fadens nicht auf Holzspulen, sondern auf Papierhülsen zu bewirken. Sie ist für die Strumpfgarne bestimmt, ist aber ebenso auch für andere Fäden verwendbar. Die hölzernen Spulen und die bisher benutzten cylindrischen Papierhülsen, von denen sich die Fäden nicht immer leicht abziehen lieſsen, sind durch conische Papierhülsen ersetzt, so daſs also die Transportspesen, die zufolge des Gewichtes der Holzspulen entstehen, wesentlich kleinere werden. Eine sehr starke Kreuzung des Fadens nach vorn und hinten zu verhindert ebenso eine Lösung der Bewickelung.

Die Maschine ist eine Trommelspulmaschine mit liegenden Spindeln und sind die aufliegenden Röhren und ebenso die treibenden Trommeln nach derselben Seite hin im Durchmesser zunehmend. Der Fadenführer erhält seine Bewegung durch eine Trommel mit rechts- und linksgängigem Schraubengang, so daſs er also gleichmäſsig oder wenigstens nahezu gleichmäſsig der ganzen Spulenlänge nach hin und her läuft. Die Räderübersetzung zwischen der Trommel welle und der Fadenführertrommel ist eine sehr kleine, so daſs der Fadenführer sehr schnell läuft und das Garn in Folge dessen in steil liegenden Windungen nach vorn und hinten gekreuzt über einander aufgewickelt wird.

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