Titel: Nähnadeln mit keilförmigem Oehr.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1878, Band 230/Miszelle 4 (S. 509)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj230/mi230mi06_4

Nähnadeln mit keilförmigem Oehr.

Die Nähnadeln von M. Demmer in Inden bei Aachen (*D. R. P. Nr. 973 vom 4. September 1877) besitzen anstatt des gewöhnlichen runden oder ovalen Auges ein keilförmiges Oehr, welches an seinem unteren Ende kreisförmig, oval oder viereckig erweitert ist. Es soll dadurch das bei gewöhnlichen Nähnadeln leicht eintretende Zerschneiden und Zerreiben des Fadens verhindert und der Gebrauch des Fadens bis zu seinem äuſsersten Ende ermöglicht werden, und zwar letzteres dadurch, daſs der durch die weite Oeffnung eingefädelte Faden sofort in den oberen Schlitz eingeklemmt wird und, da dann ein Hin- und Herbewegen nicht stattfinden kann, das Einklemmen auch am äuſsersten Ende des Fadens thunlich ist. Endlich soll die Benutzung von Fäden verschiedener Dicke bei derselben Nadel, ohne die bei gewöhnlichen Nadeln auftretenden Uebelstände, wie z.B. das leichte Entschlüpfen des Fadens u. dgl., möglich gemacht werden.

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