Titel: Reynier's neue elektrische Lampe.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1879, Band 231/Miszelle 13 (S. 285)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj231/mi231mi03_13

Reynier's neue elektrische Lampe.

Bei seiner neuen Lampe (vgl. * 1878 227 399) läſst Emil Reynier den Kohlenstab, welchem ein elastischer Contact den Strom an einer Stelle zuführt, bis zu der hin der Stab glühen soll, sich mit der Spitze gegen den Umfang einer sich drehenden Contactscheibe legen. So soll der Contact zwischen den beiden Elektroden beständig gleich gut, das Licht daher ganz gleichmäſsig sein. Zugleich soll die Scheibe die Asche der Kohle entfernen. Bei kräftiger Elektricitätsquelle mögen mehrere Lampen in denselben Stromkreis gelegt werden.

Bei der einen Anordnung dieser Lampe schiebt der schwere Kohlenträger nicht nur die Kohle in dem Maſse fort, wie sie abbrennt, sondern er ertheilt der Scheibe auch, durch Räderübertragung, ihre drehende Bewegung. Bei einer neueren Anordnung legt sich der Kohlenstab mehr seitwärts an die Scheibe; die Achse der Scheibe ist in zwei einarmigen Hebeln gelagert, an welchen sich noch ein Bremsschuh befindet; der Bremsschuh aber legt sich mit einer dem Druck des Kohlenstabes auf die Scheibe entsprechenden Kraft gegen den glatten Kranz eines Rades, das von dem Stabträger mittels Zahnstange und Getriebe in Umdrehung versetzt wird, und regulirt so das Niedergehen des schweren Kohlenträgers. (Nach der Revue industrielle, 1878 S. 477.)

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