Titel: Neuerungen an mechanischen Webstühlen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1879, Band 234/Miszelle 4 (S. 74)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj234/mi234mi01_4

Neuerungen an mechanischen Webstühlen.

Wilh. Lüngen in M.-Gladbach (* D. R. P. Nr. 5241 vom 10. October 1878) verwendet für mechanische Webstühle mehrtheilige excentrische Scheiben, um damit verschiedene Bindungen herzustellen. Die Sectoren werden an Ringen festgeschraubt und hat man Sectoren von dreierlei Form: für Trittrollenhochstand, für Tiefstand und für Trittrollensenkung bezieh. Hebung.

Hanchard-Moreau (Bulletin de Rouen, 1879 S. 101) hat einen Selbstschmierapparat für die Trittexcenter an mechanischen Webstühlen angegeben, welcher sich dadurch auszeichnet, daſs er jedes der Excenter stets gut ölt, sobald es arbeitet, und daſs er sie ungeölt läſst, so lange der Webstuhl ruht. Es sind die bekannten Nadelöler verwendet und dieselben an einem Gestellstück in solcher Weise befestigt, daſs bei dem Hochgang des Excenters die Nadel durch dasselbe etwas gehoben wird und Oel abgibt, hingegen für die anderen Stellungen des Excenters ruht. Weil man der Schonung der Ketten wegen die Webstühle stets in solcher Weise in Ruhe bringt, daſs dabei das Fach geschlossen ist und weil diese Stellung derjenigen Excenterstellung entspricht, wobei die Nadeln der Oelgefäſse in ihrer gesenkten Lage sich befinden, so wird das Schmieren im Ruhezustand aufhören. Die Nadeln haben am oberen Ende einen kleinen Kopf, welcher sich auf den Stöpsel auflegt, wenn das Excenter nicht gegen die Nadel wirkt.

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