Titel: Einrichtungen zum Heizen von Trockencylindern.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1879, Band 234/Miszelle 7 (S. 156)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj234/mi234mi02_7

Einrichtungen zum Heizen von Trockencylindern.

H. H. Möller in Flensburg (* D. R. P. Nr. 5866 vom 27. September 1878) hat Einrichtungen sich patentiren lassen, welche das Erwärmen von Trockentrommeln mittels Leuchtgas oder heiſser Luft ermöglichen. Erstere bestehen aus Rohrgerippen mit Brennern, deren zahlreiche Gasflammen ihre Wärme auf die innere Fläche der hohlen Trommeln wirken lassen. Als auffallend müssen wir bezeichnen, daſs augenscheinlich an eine vorherige Mischung des Leuchtgases mit Luft, behufs Erzielung einer nicht leuchtenden und nicht ruſsenden Flamme nicht gedacht ist. Die mit gebrauchter Luft der Heiſsluftmaschine zu heizenden Trockentrommeln sind durch hohle Zapfen von verhältniſsmäſsig groſsem Durchmesser einerseits mit dem Zuführungs-, andererseits mit dem Abführungsrohr verbunden. Im Innern der Trommeln sind Wände angebracht, welche die durch die Trommeln strömende Luft zwingen, die Auſsenwände derselben an deren inneren Flächen zu bespülen. Die Wirkung dieser Einrichtung wird wesentlich hinter derjenigen zurückbleiben, welche wir bei mit Dampf geheizten Trommeln zu beobachten gewohnt sind, theils wegen der geringen Wärmemenge, welche die Luft aufzunehmen vermag, theils wegen der sparsamen Wärmeabgabe von Luft an eine feste Wand.

H. F.

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