Titel: Zur Verarbeitung der Lahnphosphorite.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1879, Band 234/Miszelle 11 (S. 252)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj234/mi234mi03_11

Zur Verarbeitung der Lahnphosphorite.

Phosphorite, welche wegen ihres hohen Eisen- und Thonerdegehaltes leicht zurückgehende Superphosphate geben, werden nach E. Lauenstein in Mittweida (D. R. P. Nr. 6127 vom 13. September 1878) mit verdünnter Salzsäure bei 80° ausgezogen. Aus der klaren Lösung wird durch vorsichtigen Zusatz von Kalkmilch das phosphorsaure Eisen völlig, die phosphorsaure Thonerde fast ganz ausgefällt, der Niederschlag durch Filterpressen getrennt. Aus der Lösung wird der phosphorsaure Kalk durch weiteren Zusatz von Kalkmilch gefällt, ausgewaschen und getrocknet.

Der zuerst erhaltene Niederschlag von phosphorsaurem Eisen und Aluminium wird unter Druck mit Soda und Kalkmilch gekocht, die Lösung von phosphorsaurem Natrium zur Krystallisation verdampft.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Orte
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: