Titel: Gitterhahn für selbstthätige Dampfkessel-Speiser.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1880, Band 235/Miszelle 1 (S. 79)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj235/mi235mi01_1

Gitterhahn für selbstthätige Dampfkessel-Speiser.

Die Anwendung mehrerer Spalten, welche bekanntlich bei Steuerungsschiebern schon seit langer Zeit in Gebrauch ist, um bei kleinem Schieberhube genügend groſse Kanaleröffnungen zu erzielen, wurde von C. L. Strube in Buckau-Magdeburg (* D. R. P. Nr. 6563 vom 8. December 1878) nun auch auf Hähne übertragen speciell zu dem Zwecke, dieselben als Kesselspeisehähne derart in Verwendung bringen zu können, daſs die geringe Bewegung eines dem jeweiligen Kesselwasserstand folgenden Schwimmers zum vollständigen Oeffnen oder Schlieſsen des Hahnes hinreicht. Der Hahn, welcher in der Patentschrift als vierspaltiger dargestellt ist, wird im Innern des Kessels an einem mit dem Speisewasserrohr, das beständig unter höherem als dem Kesseldruck stehen muſs, in Verbindung gesetzten Stutzen angebracht. Unter dem Hahn setzt sich das Rohr bis nahe dem Kesselboden fort, damit es gleichzeitig zum Abblasen des Kessels dienen kann. An dem Hahnküken hängt mittels eines Gabelhebels der Schwimmer, welcher den Schwankungen des Kesselwassers entsprechend den Hahn steuert. Zum völligen Oeffnen des Hahnes reicht ein Sinken des Wasserstandes (also auch des Schwimmers) um 50mm hin. Ein Anschlag hindert dann das Weiterdrehen des Kükens, wenn der Wasserstand etwa noch weiter sinken sollte.

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