Titel: Zur Herstellung von Wasserzeichen im Papier.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1880, Band 235/Miszelle 13 (S. 83–84)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj235/mi235mi01_13
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Zur Herstellung von Wasserzeichen im Papier.

Nach Werner und Schumann in Berlin (D. R. P. Nr. 7120 vom 9. October 1878) wird Papier mit einer 20procentigen Gelatinelösung, welche mit etwas Tusche versetzt und durch Zusatz von Kaliumdichromat lichtempfindlich gemacht ist, überzogen. Nun wird unter einem Negativ belichtet und das erhaltene Bild auf eine Zinkplatte oder auf Papier übertragen, welches auf einer Seite mit einer Lösung von 500 Th. Schellack und 150 Th. Borax in 4000 Th. Wasser, auf der anderen mit einer Lösung von Gelatine in 10 Th. Wasser und etwas Chromalaun überzogen ist. Die nicht unlöslich gewordene Schicht sowie das erste Papier werden nun abgewaschen, die erhaltene Reliefplatte wird aber durch Eintauchen in Alkohol getrocknet. Bedeckt man nun diese Platte mit dem Papier, welches mit Wasserzeichen versehen werden soll, und zieht beides durch eine Satinirmaschine, so entstehen die Zeichen.

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