Titel: Schmiervorrichtung für Zapfen von Eisenbahnfahrzeugen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1880, Band 235/Miszelle 5 (S. 81–82)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj235/mi235mi01_5

Schmiervorrichtung für Zapfen von Eisenbahnfahrzeugen.

Um den Zapfen von Eisenbahnwagen und Locomotiven auf selbstthätige Weise während des Ganges ununterbrochen das nöthige Schmiermaterial zuzuführen, bringt T. White in Landport bei Portsmouth (* D. R. P. Nr. 6769 vom 12. November 1878) in den Schmierbüchsen cylindrische oder kugelförmige Schwimmer an, welche durch den Auftrieb beständig von unten gegen den freien Theil des Zapfens gedrückt und von diesem in Drehung versetzt werden, so daſs eine beständige Schmierzuführung zum letzteren erfolgen muſs. Die Schwimmer müssen so hergestellt sein, daſs sie vom Schmiermittel nicht völlig durchtränkt werden können, oder daſs dasselbe, wenn sie hohl sind, nicht in die Höhlung zu dringen im Stande ist, weil sonst ihr Auftrieb vermindert werden würde. Ein Ueberzug der Schwimmer aus Filz oder Gewebe fördert selbstredend die Schmierung. Damit die Schwimmer stets unter dem Zapfenmittel erhalten bleiben, d.h. nicht seitlich ausweichen können, ist entweder der untere Theil der Schmierbüchse mit entsprechenden Anschlagrippen zu versehen, oder es sind die zur Schmierung dienenden Schwimmer durch andere zwischen sie und die Gehäusewandungen gelegte Adjustirschwimmer in ihrer Lage zu sichern. Auch können statt der Schwimmer Schmierrollen angebracht werden, deren Drehungsachsen auf rahmenförmigen Schwimmern sitzen. Diese Schmierrollen können dem Zapfen das Schmiermittel unmittelbar oder mit Hilfe eines endlosen Bandes zuführen, welches |82| über der Rolle hängt, unten in das Oel taucht und beim Laufen des Zapfens beständig zwischen diesem und der Rolle durchgezogen wird. Die verschiedenen Anordnungen sind in der Patentschrift ausführlich durch Zeichnungen erläutert.

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