Titel: Trommel zum Vorrauhen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1880, Band 235/Miszelle 7 (S. 82)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj235/mi235mi01_7

Trommel zum Vorrauhen.

Ed. Hardtmann in Eſslingen (* D. R. P. Nr. 5358 vom 5. October 1878) beseitigt die Handrauherei und ersetzt die seither üblichen stumpfen Karden durch eigenthümlich geformte, aus Glas oder Metall gefertigte Nasen. Dieselben ähneln einem in der Mitte durchgeschnittenen Seidencocon und werden auf der Rauhtrommel reihenweise befestigt, so daſs sie Streifen bilden, welche parallel zu der Achse der Trommel stehen. Zwischen diesen Streifen sind in gleichmäſsigen Entfernungen feste Leisten angebracht. Die Nasen sind schief gestellt, sie divergiren von der Mitte aus nach beiden Seiten hin und sind zugleich reihenweise versetzt, so daſs die nachfolgende Nase in dem Zwischenraum der beiden vorhergehenden arbeitet. Hierdurch wird das Tuch breit gehalten und geglättet; es werden Rauhstreifen, welche stumpfe Karden sehr leicht erzeugen, vermieden und ebenso Webstreifen sowie Walkrunzeln entfernt.

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