Titel: Sprengpulver.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1880, Band 235/Miszelle 12 (S. 165)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj235/mi235mi02_12

Sprengpulver.

Nach Th. Martinsen in Oberlöſsnitz bei Dresden (D. R. P. Nr. 7679 vom 16. Januar 1879) erhält man durch folgende Gemische ein Sprengpulver, welches sich gefahrlos aufbewahren, transportiren und benutzen läſst, auch in den Stollen keinen Rauch entwickelt:

I II III
Salpeter 70 64 56
Schwefel 12 12 12
Lampenruſs 5 3 3
Sägespäne oder Lohe 13 21 29
Eisenvitriol 2 3 5.

Der Eisenvitriol wird in wenig Wasser gelöst, dann werden die übrigen Bestandtheile bei 120 bis 130° zugemischt. Das Gemenge läſst man nun unter fortwährendem Umrühren erkalten und dann trocknen. – Das erste Gemisch ist zum Sprengen gleichartiger Gesteine, das zweite für harte Kohlen, das dritte für bituminöse Kohlen und weiche Steine bestimmt.

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