Titel: Spundpfähle aus Wellenblech.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1880, Band 235/Miszelle 4 (S. 161–162)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj235/mi235mi02_4

Spundpfähle aus Wellenblech.

W. Tillmanns in Remscheid (* D. R. P. Nr. 7458 vom 7. Mai 1879) will Spundpfähle aus Wellenblech herstellen. Zwei Wellenblech tafeln sollen zu |162| diesem Zweck an einander gelegt und durch Vernieten der sich berührenden Wellen verbunden werden. Der Pfahl wird noch steifer, wenn zwischen die Wellenblechtafeln ein glattes Blech geschoben und mit vernietet wird. Bei Eckverbindungen sind die im Winkel zusammengestoſsenen glatten Bleche des Bundpfahles durch eine Winkeleisenschiene zu verbinden. Die aus Eisen oder Stahl herzustellenden Pfahlschuhe werden mit dem Pfahl vernietet oder verschraubt. Die halben Wellenblechenden an beiden Langseiten des Pfahles bleiben ganz glatt und dienen den Pfählen unter einander zur Führung. Da die Hohlräume mit Cement oder einem andern Material ausgefüllt werden können, lassen sich solche Spundwände vollkommen wasserdicht herstellen.

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