Titel: Jacquardmaschine der Sächsischen Webstuhlfabrik in Chemnitz.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1880, Band 235/Miszelle 5 (S. 162)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj235/mi235mi02_5

Jacquardmaschine der Sächsischen Webstuhlfabrik in Chemnitz.

Die genannte Fabrik (* D. R. P. Nr. 1740 vom 15. Februar 1879) führt an ihren Jacquardmaschinen ein reines Hoch- und Tieffach dadurch herbei, daſs der Platinenboden, ebenso wohl als der Messerkasten mit Winkeln verschraubt und an diesen T-artige Gleitstücke drehbar angebracht sind. Letztere greifen in Nuthen ein, das untere Gleitstück in eine senkrecht stehende, das obere in eine schräg gestellte. Durch Tritte, Zug- und Druckstangen erhalten der Boden und die Messer in der bekannten Weise die auf- und abgehende Bewegung, durch die Winkel und Führungen aber kippen sie gleichzeitig, so daſs zwar die Platinen stets senkrecht gehoben werden, die hinten befindlichen aber mehr Hub erhalten als die vorn liegenden (vgl. * 1879 231 234).

E. L.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: