Titel: Schuckert's dynamo-elektrische Maschine für Wechselströme.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1880, Band 235/Miszelle 11 (S. 244–245)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj235/mi235mi03_11

Schuckert's dynamo-elektrische Maschine für Wechselströme.

Die dynamo-elektrische Maschine von Sieg. Schuckert in Nürnberg (* D. R. P. Nr. 7701 vom 15. October 1878) zeichnet sich durch eine eigentümliche |245| Anordnung der Drähte (oder Bleche) aus, in denen der Strom durch Elektromagnete inducirt wird. Dieselben sind nämlich in mehrfachen Schlangenwindungen auf einer Cylinderfläche angeordnet; liegen dieselben fest, so drehen sich die Elektromagnete innerhalb der Fläche; stehen die Elektromagnete fest, so sind sie auſserhalb um die Cylinderfläche angeordnet. Um das dynamo-elektrische Princip anwenden zu können, gibt Schuckert seiner Maschine einen Commutator in einer solchen Lage, daſs die auf Wechselströme berechneten Lampen in demjenigen Theile des Stromkreises liegen, in welchen die Richtung der von der Maschine gelieferten Wechselströme unverändert bleibt, während die erregenden Elektromagnete in jenen Theil des Stromkreises gelegt sind, worin durch den Commutator zugleich mit jedem Zeichenwechsel des Inductionsstromes auch noch dessen Richtung gewechselt wird, so daſs also in den Elektromagneten kein Polwechsel eintreten kann.

E–e.

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