Titel: F. J. Meyer und W. Wernigh's Seilscheibe.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1880, Band 235/Miszelle 2 (S. 241)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj235/mi235mi03_2

F. J. Meyer und W. Wernigh's Seilscheibe.

Um die Reibung eines Seiles auf seiner Rolle, also auch die übertragbare Umfangskraft zu erhöhen, ohne das Seil in einer Keilkimme einzuklemmen, schlagen F. J. Meyer und W. Wernigh in Berlin (* D. R. P. Nr. 5361 vom 22. October 1878) vor, die Kimme nicht glatt auszudrehen, sondern wellenförmig zu gestalten. Die einzelnen die Wellenform zusammensetzenden Bögen stellen dann die vom Seil umspannten Umfangstheile von eben so vielen Rollen vor, als die Kimme seitliche Ausbiegungen erhält. Die Pfeilhöhe dieser Ausbiegungen oder Wellen braucht in der Regel nur eine geringe zu sein, um die Kraftübertragung genügend zu erhöhen. Um die voraussichtliche Abnutzung der Ausbauchungen der beiderseitigen Kimmenwände ausgleichen zu können, wird in Vorschlag gebracht, die Rolle aus zwei Theilen herzustellen, welche sich mittels Schrauben leicht nach Bedürfniſs zusammenziehen lassen.

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