Titel: Zählwage von D. Vincent und D. Johnen in Paris.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1880, Band 235/Miszelle 7 (S. 242)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj235/mi235mi03_7

Zählwage von D. Vincent und D. Johnen in Paris.

Jede gewöhnliche römische Wage kann dazu benutzt werden, irgend eine Menge gleichartiger Stücke zu zählen, wenn man eines derselben als Gewichtseinheit anwendet, wobei natürlich vorausgesetzt werden muſs, daſs die Theilung des Wagebalkens genaue Ablesungen (mit Rücksicht auf das Gewicht eines Stückes) zuläſst. Die vorliegende ebenfalls als Schnellwage ausgeführte Zählwage (* D. R. P. Nr. 6343 vom 14. Januar 1879) ist deshalb mit einem besonders ausbalancirten Läufer versehen. Die Ausgleichung des Läufergewichtes wird durch ein Gegenwicht erzielt, welches auf einer Verlängerung des Wagebalkens über den Aufhängungspunkt der Wagschale hinaus gleichzeitig mit dem Läufer (und zwar proportional und in entgegengesetztem Sinne) verschoben wird. Diese Einrichtung bringt den Vortheil mit sich, daſs die Wagbalkentheilung eine gleichmäſsige wird und die Ablesung deshalb an jeder Stelle mit gleicher Genauigkeit erfolgen kann, während sich auch andererseits die Wage im unbelasteten Zustand stets im Gleichgewicht befinden muſs, ihre Richtigkeit also jederzeit controlirt werden kann.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: