Titel: Verfahren zur Verbindung von Geweben mit Papier.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1880, Band 235/Miszelle 6 (S. 322)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj235/mi235mi04_6

Verfahren zur Verbindung von Geweben mit Papier.

Die Verbindung von Geweben mit Papier zu einem festen, dauerhaften Ganzen, auf welchem geschrieben werden kann, das zu Briefumschlägen, Waarenbeuteln u. dgl. vielfach angewendet wird, bewirkt die Actiengesellschaft für Buntpapier- und Leimfabrikation in Aschaffenburg (* D. R. P. Nr. 7269 vom 2. Februar 1879) auf der Papiermaschine in folgender Weise: Das von der Gautschpresse kommende, von dem ersten Filz geführte Papier wird unmittelbar vor der ersten Presse mit dem Gewebe belegt und in derselben mit ihm verbunden. Das Gewebe ist, auf eine Walze gewickelt, über einen Trog gelegt, in welchem sich Leim befindet, und mit dem Trog über den Filz zwischen Gautschpresse und erster Presse aufgestellt. Von dem Wickel wird das Gewebe unter einer Walze hindurch gezogen, welche dasselbe in den Leim taucht; zwei folgende höher liegende Walzen pressen den überflüssigen Leim, welcher in den Trog zurück flieſst, aus dem Gewebe, worauf letzteres unmittelbar zu der Presse, bezieh. zu dem nassen Papier gelangt. – Das Bindemittel besteht aus einer schwachen Lösung thierischen Leims und etwas Stärke.

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