Titel: Neue Kette mit Chlorkalk.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1880, Band 235/Miszelle 9 (S. 403)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj235/mi235mi05_9

Neue Kette mit Chlorkalk.

Bei dieser von A. Niaudet in Paris (* D. R. P. Nr. 4533 vom 17. Mai 1878) angegebenen Kette taucht die positive Elektrode, ein Zinkcylinder, in einem viereckigen Glase mit rundem Halse in eine Lösung von Kochsalz und umgibt sehr eng einen porösen Cylinder von Thon oder Pergamentpapier, von dem sie durch 4 kleine senkrechte Holzstäbchen getrennt ist. Die ganze Vorrichtung wird durch zwei um das Zink gewundene Bindfaden zusammengehalten. Der Cylinder enthält eine in Kohlenstücken eingebettete Kohlenplatte, die von Chlorkalk umgeben ist. Das die Kette enthaltende Gefäſs ist mit einem mit Wachs überzogenen Deckel verschlossen, durch den die Kohle hindurchgeht. Da das Zink vom Chlorkalk nicht angegriffen wird, nutzt sich die Kette während der Oeffnung nicht ab. Die elektromotorische Kraft ist nach den Beiblättern zu den Annalen der Physik, 1880 S. 67 anfangs gleich 1,6, nach einigen Monaten Ruhe gleich 1,5 Volts. Völlig ist die Polarisation nicht aufgehoben, da bei einer äuſseren Schlieſsung von 1 Ohmad die elektromotorische Kraft im Verhältniſs von 139 auf 113 in 40 Minuten sinkt. Indeſs steigt sie nach dem Oeffnen in 40 Minuten wieder auf 129 und nach 2 Stunden auf 138.

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