Titel: Malereiverfahren zur Abkürzung der Trockenzeit und zur Wiederherstellung eingeschlagener Farben.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1880, Band 235/Miszelle 23 (S. 472)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj235/mi235mi06_23

Malereiverfahren zur Abkürzung der Trockenzeit und zur Wiederherstellung eingeschlagener Farben.

Das neue Verfahren von K. C. Schnitger in Berlin (D. R. P. Nr. 8493 vom 10. April 1879) soll den Maler unabhängig von der Zeit machen, welche zum Trocknen der Farben nöthig ist; ferner soll es die Möglichkeit gewähren, die „eingeschlagenen“ Stellen der Bilder zu jeder beliebigen Zeit wieder in ihrer ursprünglichen Farbe erscheinen zu lassen.

Nach dem Auftragen einer Farbenschicht, die in einem beliebigen Stadium des Trocknens sein mag, wird eine isolirende Substanz, welche in einer schnell verflüchtigenden Flüssigkeit gelöst ist, derart auf die Farben Oberfläche angebracht, daſs sie eine durchsichtige, zusammenhängende, widerstandsfähige Schicht bildet, welche die darunter befindliche Farbenlage von der demnächst aufzutragenden Farbe trennt. Als isolirende Substanz dient hauptsächlich lösliche Pflanzenfaser oder Collodiumwolle in Aether-Alkohol gelöst, entweder allein oder unter Zusatz von Harzlösungen, Firnissen oder Oelen.

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