Titel: Verfahren zur Herstellung künstlichen Leders für lithographische Rollen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1880, Band 235/Miszelle 9 (S. 468)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj235/mi235mi06_9

Verfahren zur Herstellung künstlichen Leders für lithographische Rollen.

Die Bestandtheile dieses künstlichen Leders von Gripekoven und Comp. in Brüssel (D. R. P. Nr. 8738 vom 31. Juli 1879) bilden 20 Th. Syrup, 20 Th. Leim, 3 Th. Salpeter, 3 Th. Zucker, 5 Th. Wasser, 1 Th. Mandelöl und 1 Th. Chromgelb, sowie schwefelsaure Thonerde und Potasche. Diese Stoffe werden auf dem Wasserbade erwärmt und die Mischung wird in heiſsem Zustande in eine runde metallene Form gegossen, nachdem zuvor in letztere eine hölzerne Walze, welche um 1cm schwächer ist wie die Form, als Kern eingebracht worden ist. Nachdem die Flüssigkeit vollständig erkaltet ist, wird die Walze aus der Form herausgezogen und die Rolle 10 Stunden lang in ein aus einer Auflösung von 1 Th. schwefelsaurer Thonerde, 1 Th. Potasche und 10 Th. Wasser bestehendes Bad gebracht und an der Luft getrocknet. Nach 4 bis 5 Tagen hat sich um dieselbe eine steife and gegen das Wasser vollständig undurchdringliche Haut gebildet.

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