Titel: Hubzähler mit Dampfdruck-Indicator.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1880, Band 236/Miszelle 3 (S. 82)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj236/mi236mi01_3

Hubzähler mit Dampfdruck-Indicator.

Der gewöhnliche Hubzähler ermöglicht nur die Beobachtung der Umdrehungszahlen einer Maschine; für die Heizercontrole ist es aber unzweifelhaft von Werth, auſserdem auch die Schwankungen des Dampfdruckes festzustellen. Zu diesem Zweck wurden vielfach sogen, registrirende Manometer (vgl. * 1873 208 171) in Anwendung gebracht, bei welchen ein unter der Wirkung des Kesseldruckes stehender Schreibstift bei jeder Druckänderung an einem Papiercylinder entlang gleitet, welcher durch ein Uhrwerk gedreht wird. F. Laſs in Hamburg (* D. R. P. Nr. 7501 vom 23. April 1879) ist nun auf den Gedanken gekommen, den Dampfdruck-Indicator mit dem Tourenzähler der Dampfmaschine zu verbinden und auf diese Weise einen möglichst billigen Controlapparat zu schaffen. Das Zählwerk hat die gewöhnliche Einrichtung; durch die Achse, welche die Zehner-Zählscheibe trägt, wird bei jeder Umdrehung (also immer nach 100 Umdrehungen der Kurbel) eine Klinke hin und her geschoben und damit ein auf einer benachbarten Achse lose sitzendes Schaltrad um einen Zahn geschaltet. Mit dem Schaltrad ist eine Rolle verbunden, auf welche sich ein Streifen Metallpapier nach Maſsgabe ihrer Drehung aufwickelt. Auf diesem Streifen gibt ein durch einen kleinen Dampfkolben eingestellter Stift den Dampfdruck an. Der Kolben ist durch eine passende Feder belastet.

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