Titel: Verfahren zur Herstellung künstlichen Leders.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1880, Band 236/Miszelle 12 (S. 173)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj236/mi236mi02_12

Verfahren zur Herstellung künstlichen Leders.

Conrad Stierlin in Paris (D. R. P. Nr. 9140 vom 13. Juni 1879) ahmt die Leherhaut durch mit Leim getränkte, gekrempelte Faserstoffe nach. Es wird ein Leim benutzt, auf welchen Gerbstoffe theilweise eingewirkt haben, um denselben der Lederhaut ähnlich zu machen. Die gekrempelte Watte wird in ein Bad aus 25 Th. Leim, 75 Th. Wasser, 20 Th. Thon und 5 bis 10 Th. Gerbmaterial gebracht, zwischen zwei erwärmten Walzen ausgerungen, 12 bis 24 Stunden in einer Abkochung von Eichenrinde, die mit 5 Proc. Glycerin versetzt ist, gegerbt und getrocknet.

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