Titel: Schärfen von Feilen und anderen gezahnten Werkzeugen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1880, Band 236/Miszelle 2 (S. 258)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj236/mi236mi03_2

Schärfen von Feilen und anderen gezahnten Werkzeugen.

B. C. Tilghman in London hat bei dem Richardson'schen Verfahren zum Schärfen von Feilen mittels des Sandstrahles (vgl. 1879 231 * 25) eine Verbesserung des Gebläses (* D. R. P. Kl. 49 Nr. 9147 vom 28. September 1879) vorgenommen. Bei dem vorgeschlagenen, nach Art eines Injectors construirten Sandstrahlgebläse wird Dampf durch das innere Rohr und ein Gemenge von Wasser und Sand durch ein das erstere umgebendes ringförmiges Rohr geführt, in so fern es sich um die Benutzung eines Sandstrahles von kreisförmigem Querschnitt handelt. Für flache Strahlen von geringer Dicke benutzt man ein Mundstück, das aus einer Reihe von parallel neben einander liegenden Löchern besteht, welche nach einer Seite hin sich conisch erweitern und sich hier an den Dampfraum anschlieſsen; auf der anderen Seite münden die Löcher in ein flaches Rohr von rechteckigem Querschnitt, das dem Sandstrahl Form und Richtung gibt. Die Mischung von Sand und Wasser tritt durch einen länglichen, vor dem Mundstück schräg nach der Achse desselben aufsteigenden Schlitz ein und wird mittels des Dampfes durch das flache Rohr in einem breiten, dünnen Strahle hinausgeschleudert.

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