Titel: Webstuhl-Absteller beim Brechen eines Kettenfadens.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1880, Band 236/Miszelle 3 (S. 258–259)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj236/mi236mi03_3

Webstuhl-Absteller beim Brechen eines Kettenfadens.

Herbert Portway in Bradford bewirkt das Abstellen des mechanischen Webstuhles beim Brechen eines Kettenfadens durch eine mechanische Vorrichtung (* D. R. P. Kl. 86 Nr. 1955 vom 5. September 1877) und neuerdings durch einen elektrischen Apparat (* D. R. P. Kl. 86 Nr. 4299 vom 16. Juni 1878). Bei dieser |259| letzteren Vorrichtung ist die Metalllitze des Fadens senkrecht beweglich in solcher Weise, daſs sich der hindurchgeführte Faden zufolge seiner Spannung hoch hält und zwar jedesmal nur, wenn sich der Flügel tief stellt. Reiſst ein Faden, so fällt die zugehörige Litze herab und berührt einen im Schafte liegenden horizontalen Metallstab. Da nun dieser und ebenso der metallene Träger der Litze mit Leitungsdrähten einer Batterie in Verbindung stehen, wenn sich der Flügel senkt, so wird die Litze des gebrochenen Fadens den Strom schlieſsen. Hierdurch wird ein in der Nähe des Ausrückers angebrachter Elektromagnet thätig, zieht seinen Anker an und stellt den letzteren so, daſs ein an dem Ladenklotz befestigter Buffer gegen die Ankerplatte stöſst und dadurch den Federhebel auswirft.

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