Titel: Mialovich's Signalapparat für Fahrschächte.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1880, Band 236/Miszelle 7 (S. 260)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj236/mi236mi03_7

Mialovich's Signalapparat für Fahrschächte.

Um von der in einem Schachte aufgehenden und der niedergehenden Förderschale aus Signale zu geben, spannte Hüttenmeister Mialovich in Kalusz eine mit Kupferdraht in Windungen von 4 bis 5mm Abstand umwickelte Leitschnur aus Hanf zwischen den beiden Förderschalen, legte dieselbe oben und unten über eine messingene oder mit Metall beschlagene hölzerne Contactrolle und führte an die Achsen der beiden Rollen die Poldrähte einer Batterie. Da in den Stromkreis eine elektrische Klingel eingeschaltet, an jeder Förderschale aber in einer dem Fahrenden bequemen Lage ein Taster angebracht war, mittels dessen die durch die Leitschnur oben und unten bis an die Förderschale reichende und in letzterer durch isolirte Drähte bis zum Taster fortgeführte Leitung geschlossen werden konnte, so konnten durch Drücken auf diesen Taster und dadurch bewirktes Schlieſsen des Stromes auf der Klingel Signale gegeben werden. – Mialovich hatte ein Modell seines Telegraphen schon i. J. 1877 zur landwirtschaftlichen Ausstellung in Lemberg geschickt, i. J. 1878 aber wurde sein Telegraph in einem 120m tiefen Schachte in Kalusz mit einer 360m langen Leitung ausgeführt. (Nach der Oesterreichischen Zeitschrift für Berg- und Hüttenwesen, 1879 * S. 164.)

E–e.

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