Titel: Pfleiderer's Riemenscheiben-Wendegetriebe.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1880, Band 236/Miszelle 1 (S. 346)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj236/mi236mi04_1

Pfleiderer's Riemenscheiben-Wendegetriebe.

Beim gewöhnlichen Wendegetriebe laufen ein offener und ein gekreuzter Riemen wechselweise auf einer einfachen Voll Scheibe und zwei doppeltbreiten Leerscheiben, bei dem neuen Wendegetriebe von P. Pfleiderer in London (* D. R. P. Kl. 47 Nr. 3253 vom 18. April 1878) dagegen auf zwei einfachen Leerscheiben, welche abwechselnd mit der Welle gekuppelt werden. Die Innenseiten der Riemenscheibenkränze sind zu diesem Zweck conisch ausgedreht und zwischen beiden Scheiben ist ein mit der Welle durch einen Laufkeil verbundener Doppelconus angeordnet. Drückt man diesen gegen eine der Scheiben, so wird er von ihr durch Reibung mitgenommen, also auch die Welle im Sinne der Scheibe in Drehung versetzt. – Aehnliche Seilscheiben-Wendegetriebe wurden namentlich zum Antrieb von Laufkrahnen schon vielfach angewendet; die Neuerung besteht also lediglich darin, daſs der Riemenscheibenkranz selbst als Bremsmantel verwendet wird.

Um das Ein – und Ausrücken des Conus während des Ganges gefahrlos vornehmen zu können, wurde vom Erfinder noch eine sinnreiche Steuerungsvorrichtung angegeben, bezüglich derer wir auf die Patentschrift selbst verweisen.

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