Titel: Ueber die Einwirkung von Aetznatron auf Gusseisen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1880, Band 236/Miszelle 12 (S. 350)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj236/mi236mi04_12

Ueber die Einwirkung von Aetznatron auf Guſseisen.

Bekanntlich werden guſseiserne Gefäſse, in denen Aetznatron andauernd geschmolzen wird, nach und nach unter Bildung eines Schlammes angegriffen. Nach H. Brunck und C. Grabe waren nun die Wände eines solchen Kessels, in welchem längere Zeit Natron auf Dunkelrothglut erhitzt wurde, bis auf Fingerdicke zerstört, indem das Guſseisen in eine zerreibliche Masse verwandelt war, die wesentlich aus dunkeln, bläulich violetten Krystallblättchen bestand. Zwei Proben desselben bestanden aus:

Eisenoxyd 88,01 87,92
Manganoxyd 1,61 1,66
Wasser 10,11 10,30.

entsprechend der Formel H2Fe2O4. (Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft, 1880 S. 725.)

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