Titel: Verfahren zur Entchlorung des Chlormagnesiums.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1880, Band 236/Miszelle 22 (S. 504)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj236/mi236mi06_22

Verfahren zur Entchlorung des Chlormagnesiums.

Zur Herstellung basischer Ziegel und Zuschläge wollen Gebrüder Ramdohr in Wansleben bei Teutschenthal (D. R. P. Kl. 18 Nr. 9473 vom 19. August 1879) die Endlaugen der Chlorkaliumfabriken so weit eindampfen, daſs sie nach dem Erkalten eine feste Masse von krystallisirtem Chlormagnesium (MgCl2.6H2O) mit etwas Chlornatrium oder Chlorkalium bildet. Dieses Salz wird nun mit so viel Thon gemischt, daſs eine formbare Masse entsteht und nach dem Zusatz von gepulvertem thonigem Eisenerz zu Ziegeln geformt werden kann. Die Ziegel werden nach dem Trocknen mit oxydirender Flamme und unter Zuführung von überhitztem Wasserdampf so stark erhitzt, daſs das Chlor als Salzsäure oder Eisenchlorid entweicht. Die gebrannten Steine bestehen aus Magnesia, Thon und Eisenoxyd und können in bekannter Weise zum Ausstampfen der Oefen oder nach stärkerem Brennen zum Aussetzen derselben verwendet werden. Wo es erforderlich scheint, wird der Masse noch Kalk, Thon oder Eisenstein zugesetzt.

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