Titel: Zur Geschichte des Steinkohlen-Bergbaues.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1880, Band 236/Miszelle 9 (S. 501)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj236/mi236mi06_9

Zur Geschichte des Steinkohlen-Bergbaues.

Im Altendorf bei Essen ist am 31. März d. J. der letzte Rest der Gebäude. auſser Betrieb gesetzten Zeche Schölerpad niedergelegt worden und damit eine der ältesten Zechen im Steinkohlenbecken der unteren Ruhr – sie wurde i. J. 1678 beliehem – vom Erdboden verschwunden. Ueberhaupt soll nach alten Urkunden im ganzen Steinkohlenbecken der Ruhr die dortige Bürgermeisterei den ältesten Bergbau aufzuweisen haben. Die Zeche Vereinigte Hagenbeck als die ältesten, erhielt i. J. 1575 eine vereinbarte Bergordnung; der Name „Hagenbeck“ kommt zuerst als Bezeichnung eines Kohlenbergwerkes das vorher bezeichnet wurde: als Gewerkschaft der Köhler auf der Gois und auf Steut, i. J. 1735 vor. Die Zeche Sälzer und Neuack wurde i. J. 1623 und die Zeche Wolfsbank i. J. 1763 beliehen. (Glückauf, 1880 Nr. 27.)

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